Innovation braucht Kommunikation

Innovation brauch gute Stories

Vor ein paar Tagen war ich bei einem Vortrag, bei dem es um Innovation und Disruption ging. Der Redner, ein gestandener Dr.-Ing., den ich hier mal Christian nennen möchte, berichtete von einer großartigen Idee, die uns Zuhörer sehr beeindruckte. Und doch: Unsere Begeisterung entsprach nicht den Reaktionen in seiner Firma. Denn dort waren Ablehnung und Zweifel stark verbreitet.

Eigentlich kein Wunder. Für uns unbeteiligte Zuhörer ging es um nichts. Wir sahen nur spannende neue Konzepte.

Im betroffenen Unternehmen sieht es dagegen ganz anders aus. Denn jedes Mal, wenn man Veränderungen initiiert und die Grenzen verschiebt, wird es kritisch. Menschen wollen nicht, dass am Status quo gerüttelt wird.  Doch wir leben in einer Zeit mit massiven Veränderungen und Disruption. Was zwangsläufig dazu führt, dass die meisten Botschaften rund um mögliche Innovation und Change im Konflikt zu den tief sitzenden Überzeugungen vieler Menschen stehen.

Für mich machte der Vortrag einmal mehr klar, dass es keine Innovation oder Veränderung ohne Kommunikation gibt. Dabei ist es völlig unerheblich, wie großartig Ihre Idee, wie fantastisch Ihr Produkt oder wie wichtig Ihr Veränderungsprojekt ist. Wenn Sie es nicht richtig kommunizieren können, werden Sie damit keinen Erfolg haben.

Ihre Zielgruppen müssen Ihre Story kaufen! Und genau da liegt oft das Problem. Denn wir versuchen viel zu oft, rational zu überzeugen, statt eine begeisternde Story zu erzählen.

So auch bei Christian, der lange Zeit für sein Projekt nicht die notwendigen Budgets bekam. Dabei mangelte es ihm nicht an sachlichen Argumenten. Aber um Menschen zu begeistern, braucht es mehr. Sie müssen Teil Ihrer Vision werden. Sie müssen sehen, was Sie sehen, sie müssen es fühlen und daran glauben. Und dafür brauchen Sie positive Emotionen.

„Jeder hatte ein Lächeln im Gesicht“

Christian und sein Team ließen ihren Traum in Form eines Prototypen Wirklichkeit werden. Und sie erzählten die Story zu ihrer Vision. Und plötzlich war es anders. „Jeder, der unseren Prototyp ausprobiert hat, hatte ein Lächeln im Gesicht“, sagte Christian. Und so konnte er Schritt für Schritt seine Zielgruppen begeistern.

Nun können wir natürlich nicht immer einen Prototyp bauen. Aber Sie können mit Storytelling gerade in Bezug auf Disruption, Innovation und Veränderung sehr gut positive Emotionen und den richtigen Kontext erzeugen. Dazu folgende Tipps:

  1. Zeigen Sie, dass Veränderungen Möglichkeiten sind
  2. Teilen Sie Ihre Vision und Ihre persönliche Geschichte
  3. Denken Sie an die Sorgen und Ängste Ihrer Zuhörer
  4. Zeigen Sie, dass Sie diese Sorgen verstehen
  5. Geben Sie Zuversicht für die Zukunft
  6. Nutzen Sie Daten und Fakten, um Ihre Story zu beschließen und nicht am Anfang
  7. Bleiben Sie authentisch

Der letzte Punkt ist besonders wichtig. Bleiben Sie ehrlich und offen. Und verschweigen Sie auch nicht das Dilemma, in dem Sie wahrscheinlich stecken. Es geht schließlich darum, Unterstützer für Ihre Idee zu gewinnen. Deshalb sollten Sie eine Geschichte kreieren, die eine Einladung ist – und nicht ein Kampf. 

Eine solche Story zu kreieren, erfordert tiefgehende Arbeit. Wenn es Ihnen schwerfällt, in Stories zu denken, Ihre Geschichte zu finden und diese schlüssig aufzubauen, kann ich Ihnen helfen. Lassen Sie uns über Ihre Möglichkeiten reden. Sie erreichen mich ganz einfach per Mail. Schreiben Sie mir und ich melde mich so schnell wie möglich bei Ihnen.

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