Bringen Sie Ihre Story auf den Punkt

Bringen Sie Ihre Story auf den Punkt und zeigen Sie Relevanz

Zu Beginn meiner Karriere habe ich viele Reden geschrieben. Für verschiedene Vorstände und zu allen mögliche Anlässen, z. B. für Hauptversammlungen, Mitarbeiterveranstaltungen oder Keynotes bei großen Kongressen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mich an die meisten Reden nicht mehr erinnern kann. Und ich befürchte, dass die Zuhörer sie wahrscheinlich ziemlich langweilig gefunden haben. Es waren halt solche Reden, wie man sie damals auf Hauptversammlungen gehalten hat: lang, voller Fachbegriffe, von den Juristen eingehend geprüft (und gerne verschlimmbessert) und sehr staatstragend. Storytelling Fehlanzeige.

Dabei hatte ich damals einen CEO, der durchaus andere Reden halten wollte. Nachdenklich, aber auch gerne mal lustig. Mit Anekdoten und Metaphern. Und vor allen Dingen: Auf den Punkt gebracht. „Frau Lichtenberg, lang können alle. Ich bezahle Sie für kurz“, bekam ich immer dann zu hören, wenn der Entwurf für ihn noch zu lang und zu schwammig war.

Lang können alle

Warum erzähle ich Ihnen das? Weil diese Grundsätze auch für Ihr Storytelling gelten. Stories werden nicht besser, nur weil sie länger sind. Details sind super, aber nur, wenn sie für die Story wichtig sind.  Überhaupt funktioniert strategisches Storytelling nur dann, wenn Ihre Geschichte für Ihre Zielgruppe relevant ist – und sie das auch merkt.

Unterschätzen Sie das nicht. Ich erlebe immer wieder, dass Unternehmer und Führungskräfte Storytelling beginnen, ohne eine konkrete Idee zu haben, was sie damit erreichen wollen. Was passiert dann? Genau – die Geschichte bleibt vage. Und Ihre Zielgruppe? Die stellt sich die Frage, was Sie eigentlich sagen wollten.

Damit Kommunikation wirkt, ist es wichtig, dass sie klar und zielgerichtet ist. Aber das fällt uns oft schwer. Zum Beispiel, weil wir nicht mit der Tür ins Haus fallen wollen. Oder weil wir uns nicht festlegen, sondern stattdessen mehrere Optionen haben wollen.

Das Ergebnis sind immer unklare Botschaften. Und die schaffen jede Menge Verwirrung. Das Problem dabei: So verlieren Sie Ihre Zielgruppe noch bevor Sie überhaupt die Gelegenheit hatten, eine Beziehung aufzubauen.

Ein Beispiel dafür sind Webseiten. Viele Homepages sehen wirklich klasse aus. Tolle Fotos, super Gestaltung. Und oben steht unterhalb des Firmennamens so etwas wie „Erstklassiger Service“ oder „Zuverlässig. Kompetent. Sympathisch.“ Das mag sogar zu Ihrer Marke passen, aber es ist trotzdem nicht die relevante Botschaft, die Sie rüberbringen wollen.

Stattdessen sollten Sie klar und deutlich rüberbringen, was Ihr Angebot ist und an wen es sich richtet. Im besten Marketingdeutsch ist das die Value Proposition – und die sollte klar und deutlich rüberbringen, was Ihr Angebot einzigartig macht.

Wollen Sie ein paar Beispiele? Hier sind sie:

  • Komm in Form. Ohne Stress. (gymondo)
  • Spielen ohne Kaufen. (Spielzeugkiste)
  • Serien und Filme jederzeit und überall ansehen. (Netflix)
  • Erstelle kostenlos Deine neue Webseite. (WordPress)
  • Deine Musik. Jederzeit. Überall. (simfy)

Ich unterstütze Unternehmer und Führungskräfte dabei, mit Storytelling wirksam und überzeugend zu kommunizieren. Wollen Sie mit mir arbeiten? Hier erfahren Sie mehr.

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