Vom Fluch des Wissens

Der Fluch des Wissens gefährdet Ihre Kommunikation

Wissen Sie, was die eine Sache ist, die für Ihr Storytelling entscheidend ist? Es ist keine geheime Zutat, aber es mag Sie vielleicht überraschen:

Ihr Erfolg hängt davon ab, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen – und zwar so gut, dass Sie wissen, was sie gerade beschäftigt.

Und dabei ist es völlig egal, ob Sie Marketing machen, auf einer großen Konferenz eine Rede halten, mit Ihrem Team arbeiten oder vielleicht nur abends auf einer Party sind. Ihre Geschichten können aus Ihrer Sicht super spannend, interessant oder lustig sein, aber wenn Sie nicht wissen, wie Ihr Gesprächspartner über das Thema denkt, laufen Sie Gefahr, dass er Ihre Geschichte eben nicht so klasse findet wie Sie vielleicht denken. (Von möglichen peinlichen Fettnäpfchen, in sie Sie tappen können, mal ganz abgesehen.)

Das Problem beim strategischen Storytelling – und auch ganz generell, wenn es darum geht, eine Strategie, ein Projekt oder auch nur eine Idee zu kommunizieren – ist, dass wir zwar groß darin sind, unser Thema zu durchdenken, zu diskutieren, geeignete Strategien zu entwickeln und zu planen. Aber dabei wird oft nicht bedacht, wie wichtig und gleichzeitig wie herausfordernd die Entwicklung einer überzeugenden und fesselnden Storyline ist.

Unabhängig von Ihrer harten Arbeit entscheidet sich Ihr Erfolg in dem Moment, in dem Sie Ihre Ideen und Gedanken kommunizieren. Macht es da nicht Sinn, vorher darüber nachzudenken, wie Sie Ihre Story aufbauen und wie Sie bestmöglich Ihre Zielgruppe ansprechen?

Es ist Ihr Job, Ihre Botschaft rüberzubringen – und nicht der Job Ihrer Zuhörer, es „endlich zu verstehen“.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass wir alle dazu neigen, unsere Kommunikationsfähigkeiten zu überschätzen. Es gibt eine spannende Untersuchung von Elizabeth Newton, die den sogenannten „Fluch des Wissens“ beschreibt – und danach ist dieser Fluch des Wissens praktisch die Default-Einstellung bei Menschen.

Was heißt das? In dem Moment, in dem Sie anfangen, über Ihr Thema zu sprechen, sind Sie Ihren Zuhörern weit voraus. Sie wissen alles, die anderen unter Umständen noch gar nichts.

Ein Beispiel: Wenn die Unternehmensleitung eine große Veränderung oder eine neue Strategie verkündet, dann trifft sie oft der Fluch des Wissens. Sie haben sich Wochen oder Monate damit beschäftigt – und erwarten nun, dass die Mitarbeiter dies nach einer einstündigen Präsentation verstanden haben. Und am besten auch noch gleich begeistert sind.

Es ist übrigens auch nicht besser, Ihre Zuhörer mit totaler Transparenz und allen Details zu erschlagen. 500 Seiten PowerPoint (und ich schwöre, ich habe das nicht nur einmal erlebt) haben nichts mit wirksamer Kommunikation zu tun. Und schon gar nichts mit Storytelling.

Was können Sie also tun, um Ihr Projekt mit wirksamer Kommunikation zum Erfolg zu bringen? Die Antwort ist einfach: Ihre Kommunikation braucht die gleiche Sorgfalt und Aufmerksamkeit wie Ihre Strategien und Pläne. Und dazu gehört auch, dass Sie sich vorher klar werden, was Ihre Zielgruppen wissen, wollen und erwarten.

Wenn Sie Unterstützung für Ihre Kommunikation brauchen, lassen Sie uns darüber reden, wie ich Ihnen helfen kann. Am besten buchen Sie gleich hier einen Termin oder Sie schicken mir eine Mail.

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