Sagen Sie, was Sie meinen

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Wenn Sie meinen Blog schon länger verfolgen, dann wissen Sie, dass klare und verständliche Kommunikation eines meiner Lieblingsthemen ist.  Wenn Sie sich positionieren wollen, dann ist es unerlässlich, dass Sie sich profilieren. Und dazu gehört auch, dass Sie sagen, was Sie meinen. Und das ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Vermeiden Sie Weichmacher

Viele Menschen haben Angst, sich unbeliebt zu machen. Sie wollen zwar ihren Standpunkt klarmachen, wollen aber nicht unhöflich sein. Was passiert dann? Sie benutzen Weichmacher. Das sind Formulierungen wie „Sollten wir nicht…“, „Könnten wir vielleicht…“ oder auch „Eigentlich wäre es doch sinnvoll…“

Kommt Ihnen das bekannt vor? Viel besser sind klare Ansagen wie „Ich will…“ oder „Ich erwarte…“. Und wenn Ihnen das zu hart vorkommt, geht auch „Ich möchte…“.

Dies gilt übrigens für Ihre private wie berufliche Kommunikation gleichermaßen. Probieren Sie es mal aus. Es ist ein Unterschied, ob Sie sagen: „Bring bitte den Müll raus“ oder weichgespült fragen „Könntest Du vielleicht den Müll mit rausnehmen?“

Erhöhen Sie die Akzeptanz

Nun bedeutet eine klare Ansage natürlich nicht, dass Ihre Gesprächspartner mit allem einverstanden sind, was Sie sagen. Natürlich wird es auch Widerspruch und Diskussionen, aber das ist auf jeden Fall besser als von vorneherein nur herumzudrucksen. Ich persönlich halte eine positive Streitkultur sogar für sehr wichtig.

Sie können die Akzeptanz für Ihre Position sehr wirksam dadurch erhöhen, dass Sie alle relevanten Informationen als Begründung gleich mitliefern. Achtung: Bleiben Sie ruhig, sachlich und klar. Und rechtfertigen Sie sich nicht. Es sind gute Gründe, die Sie haben.

Der Ton macht die Musik

Das bringt uns zu dem nächsten Punkt. Gerade in schwierigen Gesprächen ist es wichtig, wie Sie ruhig und gelassen bleiben, um Ihre Meinung klar zu kommunizieren. Nur so werden Sie Ihren Gesprächspartner erreichen. Wer gereizt ist, verstärkt jedoch oft noch die negative Wirkung. Achten Sie also unbedingt auf Ihre Stimmung und versuchen Sie, sich zurückzunehmen. Oder verschieben Sie das Gespräch um einen Tag.
Ohnehin versteht es sich von selbst, dass Sie immer höflich bleiben und auf Augenhöhe kommunizieren. Alte Chef-Gewohnheiten nach der Devise „Ich will, also machen Sie“ sind wirklich nicht mehr zeitgemäß.

Wenn Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen, unterstütze ich Sie gerne. In einem kostenlosen Erstgespräch können wir über Ihre konkreten Anliegen sprechen und herausfinden, ob und wie wir miteinander arbeiten können. Wenn Sie Interesse haben, können Sie gleich hier im Kalender einen Termin vereinbaren. Ich freue mich auf Sie.

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