Warum Sie Ihre Karriere nicht (mehr) planen können

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Manchmal ist es einfach an der Zeit, neue Wege zu gehen. Eine Karriere lässt sich nicht mehr verlässlich planen – falls das überhaupt jemals möglich war. Die digitale Transformation rüttelt mit aller Kraft am Arbeitsplatz, wie wir ihn bislang kennen. Digitalisierung, grenzenlose Mobilität und globale Vernetzung verlangen nach Veränderung. Die Energiewende hat auf einen Schlag von einer ganzen Branche eine Umorientierung verlangt – mit deutlichen Auswirkungen auf Karrieren.

Gestern noch auf der Überholspur und heute ausgebremst – berufliche Umbrüche können jeden treffen. Und dabei sind diese Umbrüche längst nicht immer unfreiwillig.

Viele meiner Klienten sind zwischen Anfang|Mitte 40 und Mitte 50. Die meisten von ihnen sind erfolgreich und haben viel erreicht. Aber sie sind trotzdem nicht zufrieden.

  • Der Job bietet keine Herausforderungen mehr und ist langweilig
  • Nachdem sie sich lange beruflich gut entwickelt haben, geht jetzt irgendwie nichts mehr
  • Sie haben das Gefühl festzustecken
  • Das berufliche Netzwerk ist zwar ganz okay, aber trotzdem kommen keine Jobangebote
  • Ihnen fehlt die Klarheit darüber, wie sie den Rest ihres Berufslebens gestalten wollen

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor? Dazu kommen ja auch noch die Veränderungen von außen. Digitalisierung und Agilität lassen grüßen. Ich weiß aus Gesprächen mit Kollegen und Klienten von der großen Sorge, dass man nicht den neuen Anforderungen gewachsen sein könnte. Oder dass es die eigene Rolle in Zukunft nicht mehr geben könnte. Und eben die Karriere sehr schnell beendet sein könnte.

Geradlinige Karriereverläufe, wie wir sie heute noch kennen, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Die klassische Frage in vielen Vorstellungsgesprächen „Wo wollen Sie denn in fünf Jahren einmal stehen?“ löst bei jungen Menschen heute fast immer Unverständnis aus. Woher sollen sie das wissen? Wo es den Job, den sie dann vielleicht machen werden, heute noch gar nicht gibt.

Für die Generation X – also diejenigen, die ungefähr zwischen Mitte der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre geboren wurden – heißt es aber umzudenken. Wir dürfen uns über neue Chancen freuen und müssen uns gleichzeitig neuen Herausforderungen stellen. Denn klar ist: Gemütlich auf den Vorruhestand zu warten, ist keine tragfähige Karriere-Strategie.

Klarheit für die Karriere

Eine Konstante gibt es aber: Menschen blühen auf, wenn sie ihre Stärken und Talente optimal einbringen können. Vorausgesetzt, sie kennen diese (und sich selbst) gut genug. Umso wichtiger ist es, sich gerade in Umbruchsituationen darüber klar zu werden, wo Sie stehen und wo Sie hin möchtest. Und eben diese Klarheit fehlt sehr oft.

Mit meinen Klienten mache ich fast immer eine Übung, bei der sie aufschreiben, was sie gut können, was sie gerne machen und was sie nicht mehr wollen. Die Übung ist ein bisschen gemein, denn sie müssen für jede Fragestellung mindestens 20 Punkte aufschreiben.

Was denken Sie, was fast allen am leichtesten fällt?

Sie wissen wirklich fast alle, was sie nicht mehr wollen. Aber kaum jemand, was er oder sie gerne machen würden. Logisch, dass wir am Anfang also erstmal für Klarheit sorgen.

Das Schöne an dieser Grundlagenarbeit ist, dass sie nicht nur die gewünschte Klarheit bringt. Vielmehr liefert sie gleich auch die Basis für Ihren authentischen Personal Brand, Ihre Positionierung und kann genauso für das passende Storytelling genutzt werden.

Nun will ich nicht behaupten, dass ich hier eine ganz besondere Methode entwickelt habe. Im Gegenteil. Es handelt sich um bewährte Methoden, die von vielen Coaches verwendet werden.

Ich war aber selbst auch einigermaßen verblüfft und gleichzeitig begeistert, als ich entdeckt habe, dass zum Beispiel Simon Sinek, der es mit „Start with the why“ zu einigem Ruhm gebracht hat, die Suche nach dem „Warum“ mit dem Sammeln von persönlichen Geschichten beginnt. (Wenn Sie das Konzept noch nicht kennen, empfehle ich Ihnen diesen TED-Talk.)

Die so genannten Origin-Story, das ist die wichtigste Geschichte, die Sie für Ihr Storytelling brauchen, beantwortet genau die Frage danach, warum Sie etwas tun. Wofür Sie morgens aufstehen. Oder, wenn Sie es neudeutsch formulieren wollen, nach Ihrem Purpose.

In beruflichen Umbruchsituationen sollten Sie nicht dem ersten Reflex folgen und sich ganz schnell auf den nächsten Job bewerben, in dem Sie vielleicht genauso unzufrieden sind wie vorher. Verschaffen Sie sich Klarheit darüber, was Sie wirklich wollen. Und nutzen Sie dann die Kraft von strategischem Storytelling für Ihre berufliche Weiterentwicklung – und eine weitere erfolgreiche und erfüllende Karriere.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie Klarheit gewinnen und diese für Ihre berufliche Entwicklung einsetzen können, berate ich Sie gerne. Sie können gleich hier in meinem Kalender einen Termin für ein kostenloses Gespräch buchen.

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